Summertime

Summertime
And the Luzi is chilling.
Lying on the floor
Waiting for cool breeze.

But there is no breeze
And it`s too hot for Luzi.
So hush little Luzi
Try your cooling mat.

frei nach: Summertime. Musik: George Gershwin. Text: Ira Gershwin und DuBose Heyward.

Der bislang heißeste Tag des Jahres liegt hinter uns. Da dachte ich, es wäre mal wieder Zeit für einen Luzi Song. Einen an die Gegebenheiten angepassten Luzi Song: Summertime.

Summertime – meist gecoverte Opernarie

Summertime, das wusste ich gar nicht, war ursprünglich gar keine Jazz-Nummer, sondern eine Opernarie. George Gershwin, sein älterer Bruder Ira und der Schriftsteller DuBose Heyward schrieben sie für Porgy und Bess.

Noch breiter bekannt ist die Nummer, die als Wiegenlied gedacht war, aber sicherlich durch Ella Fitzgerald und Louis Armstrong. Wobei sie nicht die Ersten waren, die Summertime gecovert haben. Und wahrlich nicht die Letzten. Sehr schön finde ich zum Beispiel die Version von Annie Lennox.

Wir hier in Luzis Revier singen das Ganze nun nicht ansatzweise so gekonnt wie die Ella oder die Annie. Tatsächlich – so musste ich nun feststellen – singe ich den Song in Teilen eher nach sehr eigener Fasson… Dafür ist unser Text aber auch sehr nah an Luzis sommerlichen Realitäten.

Renaissance der Kühlmatte

Definitiv – ich erwähnte es bereits – ist es der Luz und mir zu heiß, wenn sich die Temperatur der Umgebung der unserer Körper annähert. So nun aber wieder geschehen an dem einen Tag, den wir mit nahezu 40 Grad verbringen mussten.

Dabei können wir uns kaum beschweren. Wir reden hier von einem Tag. In Südeuropa leiden die Leute schon seit Wochen unter diesen tropischen Zuständen. Und die sind selbst für Menschen, die daran besser gewöhnt sind als wir, keine gesunden Bedingungen.

Während ich mir die Tage zuvor bei 20 Grad gar nicht vorstellen konnte, dass es plötzlich so heiß werden soll, hatte die Luz offenbar schon eine Ahnung. Denn auf einmal legte sie sich auf ihre Kühlmatte – und zwar so richtig!

Was aber wohl nur daran lag, dass ich die Matte in ihre neue Lieblingsecke, ihrem Platz vor der weißen Wand – gelegt hatte. Da hatte Luz erst einmal beleidigt reagiert. Dann aber machte sie es sich darauf gemütlich.

Was dazu führte, dass Romy nun auch solche Matten für die Herren Kater Joschi und Cobi besorgt hat. Mit dem Effekt, dass die sich erst einmal daneben gelegt haben. »Warte drei Jahre, dann legen sie sich vielleicht auch mal drauf«, schrieb ich ihr aufmunternd zurück.

Kaltes Körnerkissen

In der Zwischenzeit hatte ich in Hinblick auf den kommenden kalten Winter zwei Körnerkissen genäht. Eines mit Weizen-, das andere mit Dinkelkörnern gefüllt. Allzu toll halten die die Wärme allerdings nicht, das hatte ich mir besser vorgestellt.

Was sie hingegen richtig gut können, ist Kälte zu speichern. Davon haben wir nun in der bislang heißesten Nacht bei schlappen 26 Grad Raumtemperatur profitiert. Ich auf jeden Fall. Und die Luz zumindest indirekt.

Diese neuen Kissen sind ihr zwar noch mindestens so suspekt wie einst die Kühlmatte. Aber da sich nun so ein Kissen unter der Decke versteckt hatte, auf der sie lag, sollte sie vielleicht wenigstens einen Hauch von der angenehmen Kühlung abbekommen haben.

Bleibt die Frage: Warum kann man die überflüssige Wärme dieses Sommers eigentlich nicht für den kommenden Winter speichern?

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